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1 8 1 6Die Anfänge der Volksschulen gehen auf die, schon in der vorpreußischen Zeit von den Kirchen eingerichteten Pfarrschulen zurück. Im Jahre 1816, zur Zeit der Eingliederung in Preußen, wurden dem Lehrer der reformierten Pfarrgemeinde Sohren die reformierten Schüler aus Sohren, Lautzenhausen, Bärenbach und Niedersohren, sowie dem Lehrer der katholischen Pfarrgemeinde Sohren die katholischen Schüler aus Sohren, Lautzenhausen , Bärenbach, Niedersohren und Niederweiler zugeteilt. Schon in den Grafenverwaltungsjahren bestand Bärenbach aus zwei Konfessionen. Der Missstand des damaligen Volksschulwesens lässt sich daraus erkennen, dass das Schulamt, das man dem „Mindestvordernden“ zu überlassen pflegte, nicht selten von dem Hirten des Dorfes ausgeführt wurde. Die Schulräume, soweit solche überhaupt zur Verfügung standen, waren niedrig, besaßen ein oder zwei, oft vernagelte Fenster und dienten zugleich dem Lehrer für seine privaten Bedürfnisse. Die Heizung der Schulräume ging so vor sich, dass jedes Kind täglich ein Stückchen Holz mitzubringen hatte. Zur Bestreitung des Lohnes des Lehrers wurde Schulgeld erhoben, dessen Einziehung dem Lehrer selbst oblag und um das Jahr 1817 der Gemeindekasse übertragen wurde. Um diese Zeit machten sich Bestrebungen zur Verbesserung des Volksschulwesens bemerkbar. Als später die Schulbildung in jeder Gemeinde eine Angelegenheit des Staates wurde, soweit diese nicht mit einer anderen Gemeinde zu einem Gesamtschulverband zusammengeschlossen war, wurde ein Schulgebäude errichtet. In Bärenbach wurde 1854 das erste Schulhaus (uns allen heute als "Backes" bekannt), 1923 das zweite und 19..? das dritte Schulhaus errichtet. |
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1 8 5 4Im Jahr 1854 wurde die Schule für zwei Klassen gebaut. Eine für die evangelischen und die andere für die katholischen Schüler. Auch die Verwaltung wurde von einem katholischen und einem evangelischen Lehrer übernommen. Der untere Stock diente als Lehrerwohnung. Erst später wurden auch die Kellerräume ausgeschachtet und ausgebaut. Im Jahr 1878 wurden beide Konfessionen zu einer Klasse zusammengeschlossen, einer sogenannten Simuntarschule, die auch nur von einem Lehrer verwaltet wurde. Dabei wurde ein Teil des Schulsaales zur Lehrerwohnung umgebaut. Danach folgten mehrere Umbauten am Schulhaus, z.B. Treppenhaus und Eingang in den Schulsaal vom Backesberg aus. |
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1 9 2 2 - 1 9 2 4Das neue Gebäude wurde 1922 - 1924 errichtet, hatte einen Bauwert von 28.000 RM und wurde am 11.10.1924 eingeweiht. Es durfte als vorbildlich gelten und wurde sogar mit einem Schüler- und Volksbad ausgestattet. |
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