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1 1 0 3 Mit dem Tode "Karls des Großen" setzen Wirren ein. Die wichtigsten Etappen waren die Teilung des Reiches im Jahr 843 in Verdun und eine Neuregelung im Jahr 870. Damals wurden linksrheinischen Gebiete an Karls Sohn Ludwig zugeteilt. Endgültige Ruhe kehrte dann ein als im Jahr 925 der deutsche König Heinrich I. von Sachsen das Land links des Rheins für immer dem deutschen Reiche einverleibte. In dieser Zeit wurde das deutsche Reich in große Teile eingeteilt, auch Grafschaften genannt. Die erste urkundliche Erwähnung (laut Ortsverzeichnis des Landeshauptarchivs in Koblenz) fand Bärenbach im Jahre 1103. In dieser Urkunde, deren Echtheit bis heute umstritten ist (genauer nachzulesen im Abdruck dieser Chronik von Edith Ennen, die näher auf diese Tauschurkunde eingeht), wird Bärenbach zusammen mit 19 anderen Orten von dem St. Stephanstift zu Mainz an das Kloster Ravengiersburg getauscht. Das Original dieser Urkunde liegt in Worms. Laut Bearbeiter des Mainzer Urkundenbuches (M. Stimmig, Band 1, Darmstadt 1932) handelt es sich in dieser Urkunde nicht um Bärenbach, Kreis Simmern, sondern um Berenbach, Kreis Mayen.
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1 2 3 4 Mit Gewissheit kann man über die Ersterwähnung sagen, dass Bärenbach in den Jahren 1234 bis 1437 dem oberrheinischen Kreise, dem Markgrafen zu Baden, vordere Grafschaft Sponheim, Oberamt Kirchberg angehörte. In dieser Zeit teilten die Grafen von Sponheim ihre Besitzungen in eine vordere und eine hintere Grafschaft auf. Zur vorderen Grafschaft Sponheim, dem Oberamt Kirchberg gehörten damals: Sohren, Altlay, Bärenbach, Belg, Büchenbeuren, Hahn, Niedersohren, Niederweiler, Rödelhausen, Wahlenau und Würrich. Zur hinteren Grafschaft Sponheim, dem Oberamt Traben-Trabach gehörten damals: Irmenach, Beuren, Thalkleinich und Lötzbeuren.
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1 4 3 7 Im Jahre 1437 ist das Sponheimische Grafenhaus erloschen. Von nun an gehörte Bärenbach zum Grafenhaus Markgrafen zu Baden, Kurpfalz (Kreuznach). In den folgenden 355 Jahren von 1437 bis 1792 wechselten die Namen der Grafschaften öfter: Markgraf zu Baden, Pfalzgraf, Graf von Beldenz. Diese Burggrafenverwaltung wurde nach dem Revolutionskrieg 1813 durch die Franzosen abgelöst. Im Jahre 1816 kam der Übergang zu Preußen. Seit dieser Zeit bestehen die jetzigen Verwaltungen.
Die Grafik links im Bild zeigt eine Originalseite aus unserer handgeschriebenen Ortschronik
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